Juan Carlos’ Zeugnis

Juan Carlos’ Zeugnis

Hallo und Gottes reichen Segen. Mein Name ist Juan Carlos Camargo Tala, und es ist mir eine grosse Ehre ein wenig von dem Wunder zu erzählen, das Gott in meinem Leben getan hat:

Miriam & Juan Carlos
Alles begann am 28. September 2015. Ich wollte gerade mit meiner Familie zu Mittag essen, als mich ganz plötzlich starke Schmerzen im Bauch erfassten, so stark, dass ich mich nicht aufrecht halten konnte. Ich nahm Schmerztabletten, aber der Schmerz ging nicht wirklich weg. Gegen 3 Uhr nachmittags verliess ich das Haus, und ich war schon ein gutes Stück entfernt, als der Schmerz erneut begann, und ich nicht mehr laufen konnte. Ich bat jemanden meine Frau zu holen, damit sie mir helfen sollte, und während ich auf sie wartete, kamen andere Leute und brachten mich zur Feuerwehr, die aber in dem Augenblick keinen Krankenwagen zur Verfügung hatte. Es dauerte etwa eine Stunde bis meine Frau kam und bis ein Krankenwagen da war, der mich dann zum nationalen Krankenhaus brachte. Wir kamen dort an, und es ging mir zunehmend schlechter. Zwei Stunden vergingen, und niemand kümmerte sich um mich. Nach 4 Stunden sagte ich zu meiner Frau, dass sie mich aus der Notaufnahme nehmen solle, da man sich dort nicht meiner annahm. Meine Frau rief Jeff Mills an, der uns zur Hilfe kam und uns in ein privates Krankenhaus fuhr. Ich war zu dem Zeitpunkt bewusstlos. Man untersuchte mich, und meine Frau erzählt mir, dass man ihr sagte, dass ich die Nacht nicht überleben und voraussichtlich sterben würde. Ich erinnere mich nur, dass man mich an Schläuche anschloss, danach weiss ich nichts mehr und lag dann drei Tage im Koma. Ich wurde am Montag, den 28. 9. 2015 um 19 Uhr eingewiesen und wachte am 31. morgens wieder auf. 
In den Tagen hatte ich eienn Traum: eine riesige Schlange, eingerollt und mit roten Augen, schaute mich an. Ich lag im Bett und hatte grosse Angst. Ich starrte auf die Schlange, die sich um mich wickelte, und viele kleine Dämonen sprangen auf und ab und schrien: “Dies ist dein Ende, dies ist dein Ende”. Ich began das Wort Gottes zu proklamieren, da ich mich an den Vers erinnerte, der sagt: Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Und so proklamierte ich Wort Gottes, und während ich das tat, lief ich durch einen dunklen Wald. Ich hatte ein Schwert in der Hand mit dem ich Dämonen tötete und enthauptete. Und ich lief und lief und hatte grossen Durst und grosse Angst. Plötzlich war da eine Tür im Wald. Mit geschlossenen Augen öffnete ich sie, trat hindurch und schloss sie hinter mir. Als ich die Augen dann endlich öffnete sah ich die wunderbarste Landschaft, die ich je in meinem Leben gesehen habe, mit Bäumen, die golden leuchteten und ein kristallenes Meer mit Steinen, die golden funkelten; es war sehr hell, aber es gab keine Sonne. Ich fragte Gott: “Bin ich tot? Bin ich gestorben?” Aber Gott gab mir keine Antwort. Und ich sagte Ihm daraufhin: “Wenn ich tot bin, wo sind dann Deine Verheissungen, das, was Du mir versprochen hast?” usw. So sprach ich mit Gott. Plötzlich fiel ich abwärts durch einen Tunnel und landete in einem Wald mit vielen Bäumen und Blumen. Dann wachte ich auf, und ein Mann (der Arzt) stand an meiner Seite und sagte: “Da sind Sie ja wieder. Wie fühlen Sie sich?” Ich sagte ihm, dass ich Schmerzen hatte, und er erklärte mir, dass das normal sein nach einer Operation. Von der Operation hatte ich nichts mitbekommen. 
Meine Sorge war das Geld und die Bezahlung des Krankenhauses. Als der Tag der Entlassung kam, sprach Jeff Mills mit mir und sagte mir, dass alles bezahlt sei. Da musste ich vor Dankbarkeit weinen und Gott preisen. Aber das war erst der Anfang eines grossen Kampfes, der mir und meiner Frau bevorstand. Drei mal öffnete sich die Operationsnaht, und ich hatte wieder starke Schmerzen. Es wurden viele Untersuchungen durchgeführt, ich konnte nichts essen, nichts blieb im Magen. Ich verlor Gewicht und Kraft und Sehvermögen, der Blutzucker stieg an, ich bekam Anaemie, chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung und chronische Unterernährung. In anderen Worten: ich ging auf den Tod zu. Drei Monate vergingen. Ich konnte nicht mehr gehen, und man wies mich erneut in ein anderes privates Krankenhaus ein. Ich war dort eineinhalb Monate in Intensivbehandlung, ich wurde zwei Mal operiert, ich verlor meine Stimme und ich wurde intravenös ernährt, weil ich nicht mehr essen konnte. Jeff und Christa und auch meine Freunde Joe und Karin kümmerten sich um mich, und meine Frau Miriam war immeran meiner Seite. 
Zwischen den beiden Operationen starb ich. Ich war zwei Stunden tot. Ich sah verschiedene Orte, aber das Beeindruckendste war, dass die Ärzte mich für tot erklärten, aber ich bin sicher, dass meine Frau und andere Menschen es nicht akzeptierten. Meine Frau erzählt mir, dass sie zwei Engel sah, die sich in der Nacht, in der ich starb, um mich kümmerten. Man gab mir 48 Stunden, aber nach 2 Stunden wachte ich auf ohne einen Schaden genommen zu haben. Die Ärzte staunten über meinen Zustand. Ich könnte noch so viel mehr erzählen, aber eines der grossen Wunder, die Gott in mir tat, war, dass Er mir eine Stimme zurückgab, denn laut der Ärzte sollte ich weder singen noch normal sprechen können. Und heute singe ich und spreche normal, vielleicht sogar zu viel, haha.
Es waren etwa sechs Monate Kampf, und als ich entlassen wurde, sagte Gott mir, dass ich neugeboren sei, und so war es auch: Ich konnte nicht laufen, nicht essen, nicht sprechen und benutzte “Windeln”, wie ein Baby. 
Und so wie Gott es in der 1. Operation gemacht hatte, so schenkte Er auch dieses Mal das Geld. Ich weiss Gott bewegte Berge und berührte die Herzen von vielen Menschen, die ich vielleicht gar nicht kenne, die aber diese kleine Zusammenfassung lesen, von dem, was Gott in mir getan hat. Ich danke Gott und meinen Freunden und Geschwistern Jeff und Christa, dass sie bei mir waren, und ich danke euch allen, die mir ihre Hilfe geschenkt haben. Vielen, vielen Dank. Gott segne euch und schenke euch Wohlergehen in reichem Masse, und ich ermutige dich zu glauben, denn für Gott ist nichts unmöglich.
Heutezutage, Dank sei Gott, sind wir die Pastoren der Gemeinde Dios de Amor (Gott der Liebe) zusammen mit Jeff und Christa Mills, und wir glauben fest, dass Gott auch weiterhin grosse Dinge tun wird.